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- Requirements Analysis Workshop
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Requirements Analysis Workshops (RAW) als effektive Methode der
Anforderungsspezifikation sind auch aus vielen
Software-Entwicklungsprozessen bekannt. Im Lösungsdesign ist jedoch der
Fokus anders. Hier geht es um die möglichst detaillierte Definition
der geschäftlichen Funktionen und Abläufe, die eine neue Lösung
unterstützen soll unabhängig davon wie sie letztendlich implementiert
wird. Im Gegenteil sollten sich die Arbeitsgruppenteilnehmer möglichst
von jeglichen Vorüberlegungen hinsichtlich einer möglichen
Implementierung freimachen, um sich nicht schon im Voraus hinsichtlich
der Lösungsvarianten einzuschränken.
- Priorisierung
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Am Ende der Anforderungsdefinition erhält man in der Regel eine recht
ansehnliche Liste von Anforderungen. Schon bei der Durchsicht der
Liste wird aber schnell klar, dass die aufgeführten Anforderungen
unterschiedliche Wichtigkeit und Dringlichkeit haben. Die Erfahrung
zeigt aber, dass eine Priorisierungsdiskussion nicht zum Ziel führt.
Deshalb ist es sinnvoll ein formalisiertes Priorisierungsverfahren
anzuwenden, bei dem jede/r Beteiligte die Anforderungen bewertet.
Die einzelnen Bewertungen werden anschließend zusammengeführt und
vorgestellt. Auf dieser Basis kann dann sehr schnell eine Einigung
erzielt werden.
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- Business Process Redesign
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Mit der Einführung einer neuen Lösung oder der Erweiterung oder
Anpassung einer vorhanden gehen Veränderungen in den geschäftlichen
Abläufen einher. Das bedeutet, dass diese Abläufe oder Prozesse
überarbeitet werden müssen. Falls noch keine formale Beschreibung der
bisherigen Prozesse vorliegt, sollte dies zum Anlass genommen werden,
eine solche Dokumentation zu erstellen, und die Änderungen einfliessen
zu lassen.
- Aufwandsschätzung
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Der schwierigste Teil bei der Lösungsentwicklung ist auf Basis der
Anforderungen eine Aufwandsschätzung zu erstellen. Bei konsequentem
Vorgehen gemäß dem vorgestellten Phasenkonzept
ist es aber möglich, mit Hilfe des Verfahrens COCOMO II, dass auf
gewichteten Functions Points beruht, sehr gute Aufwandsschätzungen zu
erstellen. Nachkalkulationen konkreter Projekte haben gezeigt, dass
eine Schätzgenauigkeit von ±25% am Ende des Lösungsdesigns
also noch vor der IT-Spezifikation möglich ist.
Dies ist nur eine Auswahl der verfügbaren Methoden. Weitere werden je
nach Projekt gezielt hinzu genommen. Zudem kann auch eine Abstimmung mit
vorhandenen Methoden erfolgen.
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