Informationssicherheit, Information Security, IT-Security, ISO 17799, Sicherheit, Sicherheitsbewusstsein
Sicherheitsl?sungen, Security, IT-Security

Methoden in der Lösungsentwicklung

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Requirements Analysis Workshop
Requirements Analysis Workshops (RAW) als effektive Methode der Anforderungsspezifikation sind auch aus vielen Software-Entwicklungsprozessen bekannt. Im Lösungsdesign ist jedoch der Fokus anders. Hier geht es um die möglichst detaillierte Definition der geschäftlichen Funktionen und Abläufe, die eine neue Lösung unterstützen soll unabhängig davon wie sie letztendlich implementiert wird. Im Gegenteil sollten sich die Arbeitsgruppenteilnehmer möglichst von jeglichen Vorüberlegungen hinsichtlich einer möglichen Implementierung freimachen, um sich nicht schon im Voraus hinsichtlich der Lösungsvarianten einzuschränken.
Priorisierung
Am Ende der Anforderungsdefinition erhält man in der Regel eine recht ansehnliche Liste von Anforderungen. Schon bei der Durchsicht der Liste wird aber schnell klar, dass die aufgeführten Anforderungen unterschiedliche Wichtigkeit und Dringlichkeit haben. Die Erfahrung zeigt aber, dass eine Priorisierungsdiskussion nicht zum Ziel führt. Deshalb ist es sinnvoll ein formalisiertes Priorisierungsverfahren anzuwenden, bei dem jede/r Beteiligte die Anforderungen bewertet. Die einzelnen Bewertungen werden anschließend zusammengeführt und vorgestellt. Auf dieser Basis kann dann sehr schnell eine Einigung erzielt werden.
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Business Process Redesign
Mit der Einführung einer neuen Lösung oder der Erweiterung oder Anpassung einer vorhanden gehen Veränderungen in den geschäftlichen Abläufen einher. Das bedeutet, dass diese Abläufe oder Prozesse überarbeitet werden müssen. Falls noch keine formale Beschreibung der bisherigen Prozesse vorliegt, sollte dies zum Anlass genommen werden, eine solche Dokumentation zu erstellen, und die Änderungen einfliessen zu lassen.
Aufwandsschätzung
Der schwierigste Teil bei der Lösungsentwicklung ist auf Basis der Anforderungen eine Aufwandsschätzung zu erstellen. Bei konsequentem Vorgehen gemäß dem vorgestellten Phasenkonzept ist es aber möglich, mit Hilfe des Verfahrens COCOMO II, dass auf gewichteten Functions Points beruht, sehr gute Aufwandsschätzungen zu erstellen. Nachkalkulationen konkreter Projekte haben gezeigt, dass eine Schätzgenauigkeit von ±25% am Ende des Lösungsdesigns also noch vor der IT-Spezifikation möglich ist.

Dies ist nur eine Auswahl der verfügbaren Methoden. Weitere werden je nach Projekt gezielt hinzu genommen. Zudem kann auch eine Abstimmung mit vorhandenen Methoden erfolgen.

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